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Training B-Jugend: Talente ganzheitlich fördern & Fehler vermeiden

Jürgen Beckmann.

25 sierpnia 2025

Training B-Jugend: Talente ganzheitlich fördern & Fehler vermeiden

Spis treści

Das Training der B-Jugend im Fußball ist eine ganz besondere Phase, in der junge Talente an der Schwelle zum Erwachsenenfußball stehen. Hier werden nicht nur technische und taktische Fähigkeiten verfeinert, sondern auch die Weichen für die mentale Stärke und die Athletik gestellt. Dieser Artikel ist dein unverzichtbarer Leitfaden, um deine Spieler in dieser entscheidenden Entwicklungsphase optimal zu fördern und sie auf die Herausforderungen im Leistungsbereich vorzubereiten.
  • Fokus auf Technik unter Druck, gruppentaktische Verhaltensweisen und mannschaftstaktisches Zusammenspiel gemäß DFB-Konzept.
  • Gezieltes Athletiktraining zur Förderung von Schnelligkeit, Stabilität und Verletzungsprävention, besonders bei Wachstumsschüben.
  • Integration kognitiver Aufgaben zur Verbesserung von Spielintelligenz und schneller Entscheidungsfindung.
  • Förderung von Eigenverantwortung, mentaler Stärke und Umgang mit Druck als zentrale psychologische Aspekte.
  • Nutzung spielnaher, komplexer Trainingsformen wie Small-Sided Games und Umschaltübungen zur ganzheitlichen Entwicklung.

Die Weichen für die Zukunft stellen: Warum B-Jugend-Training entscheidend ist

Vom Aufbautraining zum Leistungsfußball: Die entscheidende Brücke

Die B-Jugend, also die Altersklassen U17 und U16 mit Spielern im Alter von 15 bis 16 Jahren, stellt im Fußball eine kritische Übergangsphase dar. Meine Erfahrung zeigt, dass hier die Weichen für die weitere fußballerische Entwicklung und den Sprung in den Erwachsenenfußball gestellt werden. Es ist die Zeit, in der aus vielversprechenden Talenten echte Leistungsträger werden können oder eben nicht. Eine gezielte, altersgerechte Förderung ist daher unerlässlich, um die Spieler nicht nur technisch und taktisch, sondern auch physisch und mental optimal auf die höheren Anforderungen vorzubereiten.

Die größten Herausforderungen: Wachstumsschübe und mentale Entwicklung

In dieser Altersklasse sind die Spieler oft mit erheblichen physischen Veränderungen konfrontiert. Wachstumsschübe können die Koordination vorübergehend beeinträchtigen und die Belastbarkeit beeinflussen. Als Trainer müssen wir diesen Aspekten Rechnung tragen, das Training anpassen und ein besonderes Augenmerk auf die Verletzungsprävention legen. Gleichzeitig ist die B-Jugend eine Phase intensiver mentaler Entwicklung. Die Förderung von Eigenverantwortung, die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Umgang mit dem zunehmenden sportlichen und schulischen Druck sind entscheidend. Hier geht es nicht nur um Fußball, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

Vier Säulen für ein modernes B-Jugend-Training: Der ganzheitliche Ansatz

Technik unter Druck: Wenn saubere Pässe nicht mehr ausreichen

In der B-Jugend reicht die reine Beherrschung grundlegender Techniken nicht mehr aus. Ein sauberer Pass ist gut, aber ein sauberer Pass unter höchstem Gegnerdruck, bei vollem Tempo und in einer komplexen Spielsituation das ist die Herausforderung! Wir müssen Techniken wie Ballan- und -mitnahme, Passspiel und Torschuss nun unter realen Spielbedingungen verfeinern und anwenden lassen. Das DFB-Konzept sieht hier vor, dass die Spieler lernen, ihre technischen Fertigkeiten intuitiv und effektiv einzusetzen, um auch in engen Räumen und unter Zeitdruck die richtige Lösung zu finden.

Taktisches Verständnis: Wie deine Mannschaft das Spiel wirklich liest

Das taktische Verständnis entwickelt sich in der B-Jugend rasant. Hier geht es darum, über individuelle Aktionen hinauszudenken. Ich lege großen Wert auf die Entwicklung von gruppentaktischen Verhaltensweisen, wie das gemeinsame Verschieben der Abwehrkette, das koordinierte Pressing oder das schnelle Umschalten nach Ballgewinn. Aber auch das mannschaftstaktische Zusammenspiel, also das Agieren als Einheit, rückt in den Fokus. Durch spielnahe, kognitiv anspruchsvolle Übungen fördern wir die Spielintelligenz, die Wahrnehmung von Räumen und Gegenspielern und die Fähigkeit zur schnellen Entscheidungsfindung auf dem Platz.

Athletik und Stabilität: Das Fundament für Tempo und Zweikampfstärke

Ohne eine solide athletische Basis ist im modernen Fußball kein Blumentopf zu gewinnen. Gerade in der B-Jugend ist ein gezieltes Athletiktraining, das auf die Entwicklung von Schnelligkeit, Rumpf- und Gelenkstabilität sowie auf die Verletzungsprävention abzielt, von größter Bedeutung. Die schnellen Wachstumsschübe können Dysbalancen hervorrufen, die wir durch gezielte Übungen ausgleichen müssen. Ein stabiler Körper ist das Fundament für explosive Sprints, erfolgreiche Zweikämpfe und die Fähigkeit, über 90 Minuten ein hohes Tempo zu gehen.

Kopf & Charakter: Warum mentale Stärke Spiele entscheidet

Der Kopf spielt im Fußball eine mindestens genauso große Rolle wie die Füße. Ich habe unzählige Spiele gesehen, die durch mentale Stärke entschieden wurden. In der B-Jugend ist es daher unerlässlich, die Konzentrationsfähigkeit, die mentale Stärke, den Umgang mit Druck und die Eigenverantwortung der Spieler zu fördern. Wer unter Druck einen kühlen Kopf bewahrt, die richtigen Entscheidungen trifft und sich auch nach Rückschlägen nicht entmutigen lässt, hat einen entscheidenden Vorteil. Das Training dieser psychologischen Aspekte ist für den individuellen und mannschaftlichen Erfolg von entscheidender Bedeutung.

Dein perfekter Wochenplan: So strukturierst du das Training effektiv

Trainingsplan Fußball B-Jugend Woche

Montag: Regeneration, Analyse und individuelle Korrekturen

Der Montag ist für mich ein wichtiger Tag, um nach dem Spiel am Wochenende zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig die Weichen für die neue Woche zu stellen. Wir nutzen ihn für die aktive Regeneration, um die Spieler physisch zu entlasten. Oft steht eine Videoanalyse des vergangenen Spiels auf dem Programm, bei der wir gemeinsam Stärken und Schwächen identifizieren. Das ist auch der ideale Zeitpunkt für individuelle Gespräche oder leichte Korrekturübungen, um die Spieler mental und physisch auf die bevorstehende Trainingswoche vorzubereiten.

Dienstag & Donnerstag: Die Haupttrainingstage für Taktik und Intensität

Dienstag und Donnerstag sind unsere Haupttrainingstage, an denen wir die Intensität und Komplexität hochfahren. Hier wende ich die Prinzipien der taktischen Periodisierung an: Alle Trainingselemente Technik, Athletik und Taktik werden in intensive Spielformen integriert. Das Training ist auf die taktische Ausrichtung unseres Teams und den nächsten Gegner zugeschnitten. Typische Inhalte sind Umschaltübungen, die das schnelle Reagieren nach Ballgewinn und -verlust fördern, sowie gruppentaktisches Training, um das Zusammenspiel in Mannschaftsteilen zu optimieren.

Freitag: Spielvorbereitung, Standardsituationen und Spritzigkeit

Der Freitag steht ganz im Zeichen der finalen Spielvorbereitung. Wir trainieren Standardsituationen wie Ecken und Freistöße, um im Spiel vorbereitet zu sein. Gleichzeitig führe ich leichte, spritzigkeitsfördernde Übungen durch, die die Spieler aktivieren, ohne sie zu ermüden. Es geht darum, die Mannschaft auf den Punkt fit und mental bereit für den Wettkampf am Wochenende zu machen. Die letzte Einheit vor dem Spiel ist oft kürzer und fokussierter, um die Spannung aufzubauen.

Praxiserprobte Übungen mit Sofortwirkung

Spielformen für schnelles Umschalten und Konterspiel

Das schnelle Umschalten ist im modernen Fußball entscheidend. Eine effektive Übungsform ist ein 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf engem Raum mit zwei neutralen Spielern, die immer mit der ballführenden Mannschaft agieren. Ziel ist es, nach Ballgewinn sofort den Blick nach vorne zu richten und mit maximal zwei Kontakten den Ball in die Tiefe zu spielen oder einen schnellen Abschluss zu suchen. Der Fokus liegt auf dem schnellen Erkennen von Räumen und dem direkten Passspiel, um Überzahl in der Offensive zu schaffen.

Übungen zur Verbesserung der Ballan- und -mitnahme bei hohem Tempo

Um die Ballkontrolle und -mitnahme unter Druck und bei hoher Geschwindigkeit zu verbessern, nutze ich gerne Dribbelparcours mit schnellen Richtungswechseln und direktem Abschluss. Die Spieler müssen den Ball präzise mitnehmen, um die nächste Hütchenpassage zu erreichen. Eine weitere effektive Übung sind Passübungen in Dreier- oder Vierergruppen, bei denen die Bälle mit hohem Tempo zugespielt und direkt weitergeleitet werden müssen, oft unter dem simulierten Druck eines Gegenspielers.

Drills für gruppentaktisches Verschieben und effektives Pressing

Für das gruppentaktische Verschieben und Pressing eignen sich Übungsformen, bei denen eine Gruppe von Spielern, zum Beispiel eine Abwehrkette oder das Mittelfeld, gemeinsam agiert. Wir trainieren oft ein 4 gegen 6 oder 5 gegen 7 auf einem halben Feld, wobei die verteidigende Mannschaft versucht, den Gegner durch gemeinsames Verschieben und aggressives Anlaufen unter Druck zu setzen, um Ballgewinne zu erzwingen. Der Fokus liegt darauf, Räume eng zu machen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen.

Athletik-Zirkel zur Verletzungsprävention und Stärkung der Rumpfmuskulatur

Ein Athletik-Zirkel ist ideal, um Rumpf- und Gelenkstabilität zu fördern und Verletzungen vorzubeugen. Hier sind einige Übungen, die ich regelmäßig einbaue:

  1. Planks (Unterarmstütz): Stärkt die gesamte Rumpfmuskulatur und verbessert die Körperhaltung.
  2. Side Planks (Seitenstütz): Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur, wichtig für Stabilität bei Richtungswechseln.
  3. Kniebeugen (Squats) mit eigenem Körpergewicht: Fördert die Bein- und Gesäßmuskulatur sowie die Stabilität im Kniegelenk.
  4. Ausfallschritte (Lunges): Verbessert die Beinmuskulatur, Koordination und Stabilität.
  5. Rotationsübungen mit Medizinball: Stärkt die schräge Bauchmuskulatur und verbessert die Rotationskraft, wichtig für Schüsse und Pässe.

Coaching abseits des Platzes: So erreichst du deine Spieler wirklich

Die Kunst des Feedbacks: Konstruktive Kritik, die motiviert

Gerade in der B-Jugend ist die Art und Weise, wie wir Feedback geben, entscheidend. Ich habe gelernt, dass konstruktive Kritik so formuliert werden muss, dass sie motiviert und zur Verbesserung anregt, anstatt zu demotivieren. Beginne immer mit dem Positiven, benenne dann klar und prägnant, was verbessert werden kann, und biete konkrete Lösungsansätze an. Ein einfaches "Das war gut, aber hier könntest du..." wirkt Wunder. Und vergiss niemals das positive Feedback es stärkt das Selbstvertrauen und die Bindung zum Team.

Eigenverantwortung fördern: Spieler zu Mitdenkern machen

Ich möchte meine Spieler nicht nur als Ausführende sehen, sondern als Mitdenker auf dem Platz. Um die Eigenverantwortung zu fördern, stelle ich oft offene Fragen statt direkter Anweisungen: "Was hättest du in dieser Situation anders machen können?" oder "Welche Optionen hatten wir hier?". Ich beziehe sie in taktische Überlegungen ein und übertrage ihnen kleinere Verantwortlichkeiten, zum Beispiel bei der Organisation von Übungen. So lernen sie, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Umgang mit schulischem Stress und Leistungsdruck

Die B-Jugend ist eine Zeit, in der schulischer Stress und Leistungsdruck oft hoch sind. Als Trainer ist es mir wichtig, hier unterstützend zu wirken. Das kann durch flexible Trainingszeiten geschehen, wenn es schulische Verpflichtungen gibt, oder durch offene Kommunikation. Ich zeige Verständnis für die Doppelbelastung und biete den Spielern immer ein offenes Ohr für Entlastungsgespräche an. Es geht darum, eine Balance zu finden und den Spielern zu vermitteln, dass wir sie als ganze Persönlichkeiten sehen, nicht nur als Fußballer.

Häufige Fehler im B-Jugend-Training und wie du sie vermeidest

Falle 1: Zu monotones Training ohne Spielbezug

Ein großer Fehler, den ich oft sehe, ist zu monotones Training ohne direkten Spielbezug. Das ist in der B-Jugend absolut kontraproduktiv und führt schnell zu Langeweile und mangelnder Entwicklung. Spieler in diesem Alter brauchen Herausforderungen und Abwechslung. Vermeide endlose Passübungen ohne Gegner oder isoliertes Techniktraining. Integriere alle fußballspezifischen Elemente in spielnahe, komplexe Übungsformen, die die Spieler mental und physisch fordern und gleichzeitig Spaß machen.

Falle 2: Ignorieren von Wachstumsschüben und Belastungsgrenzen

Die größte Gefahr im B-Jugend-Training ist das Ignorieren von Wachstumsschüben und den individuellen Belastungsgrenzen der Spieler. Das kann schnell zu Überlastungen und langfristigen Verletzungen führen. Achte auf Anzeichen von Müdigkeit oder Schmerzen und passe die Trainingssteuerung entsprechend an. Setze auf gezielte Verletzungsprävention, stärke die Rumpfmuskulatur und sorge für ausreichende Regenerationszeiten. Gesundheit geht immer vor kurzfristigem Erfolg.

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Falle 3: Taktische Überforderung statt schrittweiser Entwicklung

Manchmal sind Trainer versucht, ihre B-Jugendlichen taktisch zu überfordern, indem sie zu komplexe Systeme einführen. Das führt oft zu Verwirrung und Frustration. Ich empfehle, taktische Konzepte schrittweise und altersgerecht einzuführen. Beginne mit einfachen gruppentaktischen Elementen und steigere dich dann langsam zum mannschaftstaktischen Zusammenspiel. Gib den Spielern Zeit, die Konzepte zu verinnerlichen und in der Praxis anzuwenden. Eine nachhaltige Entwicklung ist wichtiger als eine schnelle, aber oberflächliche taktische Schulung.

FAQ - Najczęstsze pytania

Die B-Jugend (U17/U16) ist eine kritische Übergangsphase vom Aufbau- zum Leistungsfußball. Hier werden Weichen für die technische, taktische, athletische und mentale Entwicklung gestellt, um Spieler auf den Erwachsenenbereich vorzubereiten. Es ist die Zeit, in der Talente geformt werden.

Ein ganzheitlicher Ansatz basiert auf vier Säulen: Technik unter Druck, taktisches Verständnis (Gruppen-/Mannschaftstaktik), gezieltes Athletiktraining (Schnelligkeit, Stabilität, Verletzungsprävention) und die Förderung von mentaler Stärke sowie Charakter.

Ein effektiver Plan umfasst Montag für Regeneration/Analyse, Dienstag & Donnerstag als Haupttrainingstage für Taktik und Intensität (spielnah, Umschaltübungen) und Freitag für die finale Spielvorbereitung, Standards & Spritzigkeit vor dem Wettkampf.

Berücksichtige Wachstumsschübe durch angepasstes Athletiktraining, Fokus auf Rumpf- und Gelenkstabilität sowie Verletzungsprävention. Achte auf individuelle Belastungsgrenzen, sorge für Regeneration und gleiche Dysbalancen gezielt aus, um Überlastung zu vermeiden.

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Autor Jürgen Beckmann
Jürgen Beckmann
Ich bin Jürgen Beckmann, ein erfahrener Content Creator mit über 10 Jahren Engagement im Bereich Sport. Während dieser Zeit habe ich mich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Sports beschäftigt, insbesondere mit den neuesten Entwicklungen im Tennis. Mein Ziel ist es, komplexe Informationen verständlich zu machen und objektive Analysen zu bieten, die den Lesern helfen, die Dynamik des Sports besser zu verstehen. Ich bringe eine fundierte Expertise in der Analyse von Sporttrends und -techniken mit und lege großen Wert darauf, aktuelle und verlässliche Informationen bereitzustellen. Mein Ansatz umfasst sorgfältige Recherchen und das Fact-Checking, um sicherzustellen, dass die Inhalte sowohl informativ als auch vertrauenswürdig sind. Ich strebe danach, eine Plattform zu schaffen, die Sportbegeisterte inspiriert und informiert.

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