Wer sein Smartphone auf dem Fahrrad nutzen möchte, steht vor der Herausforderung, es sicher und wetterfest zu verstauen. Dieser Artikel ist Ihr umfassender Ratgeber, um die perfekte wasserdichte Handyhalterung zu finden. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihr wertvolles Gerät zuverlässig vor den Elementen schützen und gleichzeitig alle Funktionen optimal nutzen können, damit Sie auf jeder Tour bestens ausgerüstet sind und eine fundierte Kaufentscheidung treffen.
Die perfekte wasserdichte Handyhalterung so schützen Sie Ihr Smartphone zuverlässig auf jeder Radtour
- Achten Sie auf die IP-Schutzklassen: Mindestens IPX4 für Spritzwasserschutz, idealerweise IPX6 für Starkregen und Strahlwasser.
- Wählen Sie das passende Befestigungssystem: Klemmvorrichtungen für den Lenker oder modulare Systeme für höchste Stabilität.
- Robuste Materialien wie ABS, Polycarbonat und eine TPU-Folie sind entscheidend für Langlebigkeit und Touchscreen-Bedienbarkeit.
- Stellen Sie die Kompatibilität mit Ihrer Smartphone-Größe sicher; modellspezifische Hüllen bieten oft den besten Schutz.
- Praktische Zusatzfunktionen wie 360-Grad-Rotation und Vibrationsdämpfung erhöhen den Komfort und schützen Ihr Gerät.
- Informieren Sie sich über führende Marken wie SP Connect, Quad Lock oder Topeak, die für Qualität und Innovation stehen.
Warum eine wasserdichte Handyhalterung unverzichtbar ist
Mehr als nur Regenschutz: So bewahrt die richtige Halterung Ihr Smartphone vor Schäden
Viele denken bei "wasserdicht" sofort an Regen. Doch eine hochwertige Handyhalterung schützt Ihr Smartphone auf Radtouren vor weit mehr als nur einem Schauer. Ich habe selbst erlebt, wie schnell Staub, Schmutz und Spritzwasser vom Reifen das Gerät beeinträchtigen können, selbst wenn es nicht direkt regnet. Hinzu kommen die ständigen Vibrationen und Erschütterungen, die auf unebenen Wegen oder Kopfsteinpflaster auftreten. Eine robuste, wasserdichte Halterung bewahrt Ihr Smartphone nicht nur vor Feuchtigkeit und Schmutz, sondern dämpft auch Stöße ab und trägt so maßgeblich zum Werterhalt Ihres teuren Geräts bei. Das ist eine Investition, die sich wirklich auszahlt.
Navigation, Tracking, Erreichbarkeit: Das Smartphone als unverzichtbarer Fahrrad-Copilot
- GPS-Navigation: Nie wieder verfahren, dank präziser Routenführung direkt im Blickfeld.
- Fitness-Tracking: Zeichnen Sie Ihre Fahrten auf, überwachen Sie Geschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrauch.
- Notrufe: Im Falle eines Unfalls oder einer Panne sind Sie sofort erreichbar und können Hilfe rufen.
- Kommunikation: Bleiben Sie in Kontakt, ohne das Telefon umständlich aus der Tasche holen zu müssen.
- Musik und Podcasts: Unterhaltung für lange Fahrten, sicher verstaut und bedienbar.
Für mich ist das Smartphone beim Radfahren zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Eine sichere und wasserdichte Halterung gewährleistet, dass ich all diese Funktionen bei jeder Fahrt nutzen kann, ohne die Fahrsicherheit zu beeinträchtigen. Das Display ist stets sichtbar, und die Bedienung bleibt auch bei widrigen Bedingungen möglich.
IP-Schutzklassen entschlüsselt: Welchen Schutz Ihr Smartphone wirklich braucht
Von IPX4 bis IPX8: Was die Zahlen bedeuten und warum nicht jeder Regenschauer gleich ist
Die IP-Schutzklasse ist das A und O, wenn es um Wasserdichtigkeit geht. Sie gibt an, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von Fremdkörpern (erste Ziffer, hier durch 'X' ersetzt, da es um Wasser geht) und Wasser (zweite Ziffer) geschützt ist. Hier ist eine Übersicht, die Ihnen hilft, die Zahlen zu verstehen:
| IP-Schutzklasse | Bedeutung und Schutzbereich |
|---|---|
| IPX4 | Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Dies ist der Mindestschutz, den ich für eine Fahrradhalterung empfehlen würde, um leichte Regenschauer und Spritzwasser von der Straße abzuhalten. |
| IPX6 | Schutz gegen starkes Strahlwasser. Mit dieser Klasse ist Ihr Smartphone auch bei starkem Regen oder wenn Sie durch eine große Pfütze fahren und Wasser hochspritzt, sicher geschützt. Dies ist für die meisten Radfahrer der ideale Schutz. |
| IPX7 | Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (bis 1 Meter Tiefe für 30 Minuten). Diese Klasse bietet noch mehr Sicherheit, falls die Halterung beispielsweise in einen Bach fällt. |
| IPX8 | Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen (Tiefe und Dauer vom Hersteller festgelegt, meist über 1 Meter). Dies ist der höchste Schutzgrad und bietet maximale Sicherheit unter extremen Bedingungen. |
Unsere Empfehlung: Warum IPX6 der Goldstandard für die meisten Radfahrer ist
Aus meiner Erfahrung ist IPX6 der Goldstandard für die meisten Radfahrer. Dieser Schutzgrad ist absolut ausreichend, um Ihr Smartphone auch bei starkem Regen, Hagel oder wenn Sie durch tiefe Pfützen fahren, zuverlässig zu schützen. Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass Wasser eindringt. Gleichzeitig sind Halterungen mit IPX6-Zertifizierung oft noch erschwinglich und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Höhere Schutzklassen wie IPX7 oder IPX8 sind zwar noch sicherer, aber für den normalen Gebrauch auf dem Fahrrad oft überdimensioniert und treiben den Preis unnötig in die Höhe. Für den Gelegenheitsfahrer, der nur bei Sonnenschein unterwegs ist, mag IPX4 genügen, aber wer auch mal bei schlechtem Wetter fährt, sollte auf IPX6 setzen.
Die perfekte Handyhalterung: Auf diese Merkmale sollten Sie achten
Das Befestigungssystem: Fester Halt auf Lenker, Vorbau oder Rahmen?
Die Wahl des Befestigungssystems ist entscheidend für die Stabilität und Sicherheit Ihres Smartphones. Es gibt hauptsächlich Klemmvorrichtungen, die am Lenker oder Vorbau befestigt werden, und modulare Systeme, die oft eine spezielle Hülle erfordern. Ich habe festgestellt, dass der Montageort einen großen Unterschied machen kann:- Lenker: Die gängigste Position. Das Smartphone ist gut sichtbar und leicht erreichbar. Achten Sie auf eine stabile Klemmvorrichtung mit Gummieinlagen, um ein Verrutschen und Kratzer zu vermeiden.
- Vorbau: Eine gute Alternative, wenn der Lenker bereits voll ist oder Sie eine zentralere Position bevorzugen. Hier ist das Smartphone oft etwas geschützter vor direkten Stößen.
- Rahmen (als Tasche): Viele universelle, wasserdichte Taschen werden am Oberrohr oder im Rahmendreieck befestigt. Sie bieten oft zusätzlichen Stauraum, aber das Smartphone ist hier weniger direkt im Blickfeld und die Bedienung während der Fahrt ist eingeschränkter.
Modulare Systeme wie SP Connect oder Quad Lock bieten oft eine Kombination aus einer speziellen Smartphone-Hülle und einer passenden Halterung, die über eine Dreh- oder Klickverbindung sicher befestigt wird. Diese sind besonders stabil und für sportliche Fahrten zu empfehlen.
Material und Verarbeitung: Warum robustes TPU und ABS-Kunststoff den Unterschied machen
Die Qualität der Materialien entscheidet über die Langlebigkeit und den Schutz Ihrer Handyhalterung. Ich achte immer darauf, dass die Basiskonstruktion aus robustem ABS-Kunststoff oder Polycarbonat gefertigt ist. Diese Materialien sind stoßfest und widerstandsfähig gegen UV-Strahlung. Für die Stoßdämpfung und einen sicheren Halt sind oft Silikoneinlagen oder -beschichtungen integriert, die auch Kratzer am Fahrrad verhindern. Ein besonders wichtiger Punkt ist die transparente Schutzfolie, die das Display bedeckt. Diese sollte aus hochwertigem TPU (Thermoplastisches Polyurethan) bestehen. TPU ist flexibel, reißfest und gewährleistet eine gute Touchscreen-Bedienbarkeit, während es gleichzeitig einen zuverlässigen Wasserschutz bietet.
Bedienbarkeit: So bleibt Ihr Touchscreen auch durch die Schutzfolie reaktionsschnell
Was nützt die beste wasserdichte Halterung, wenn der Touchscreen nicht mehr reagiert? Eine häufige Schwachstelle bei vielen Modellen ist die Qualität der Schutzfolie. Ich habe schon oft erlebt, dass billige Folien die Sensibilität des Displays stark beeinträchtigen. Achten Sie darauf, dass die Folie dünn, aber robust ist und eng am Display anliegt. Hochwertige TPU-Folien ermöglichen eine nahezu uneingeschränkte Bedienung, selbst wenn sie nass sind. Testen Sie, ob Sie Wischgesten und Tippen problemlos ausführen können, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden. Manche Halterungen haben auch eine spezielle Oberfläche, die die Bedienung bei Nässe verbessern soll.

Universelle Tasche oder modulares Case: Welches System passt zu Ihnen?
Die flexible Lösung: Vor- und Nachteile von universellen, wasserdichten Rahmentaschen
Universelle, wasserdichte Rahmentaschen oder Beutel sind eine beliebte Wahl, besonders für Gelegenheitsradler oder diejenigen, die ihr Smartphone nicht ständig am Lenker haben möchten. Sie sind flexibel einsetzbar und bieten oft zusätzlichen Stauraum. Hier sind die Vor- und Nachteile, die ich aus meiner Erfahrung hervorheben würde:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Hohe Kompatibilität: Passen für viele Smartphone-Modelle, auch wenn Sie das Telefon wechseln. | Potenziell weniger fester Halt: Bei starken Erschütterungen kann das Smartphone in der Tasche verrutschen. |
| Zusätzlicher Stauraum: Oft Platz für Schlüssel, Geld, Powerbank oder kleine Snacks. | Eingeschränkte Bedienbarkeit: Das Display ist durch die Folie oft weniger reaktionsschnell, und Tasten sind schwerer zu erreichen. |
| Einfache Montage: Meist mit Klettverschlüssen schnell am Rahmen befestigt. | Weniger aerodynamisch: Kann den Luftwiderstand leicht erhöhen und optisch weniger ansprechend sein. |
| Günstiger in der Anschaffung: Oft preiswerter als modulare Systeme. | Sichtbarkeit: Das Smartphone ist nicht immer optimal im Blickfeld, besonders wenn es am Oberrohr befestigt ist. |
Die passgenaue Lösung: Warum Systeme wie SP Connect oder Quad Lock für Sportler die Nase vorn haben
Für ambitionierte Sportler, Mountainbiker und Rennradfahrer sind modulare Systeme mit modellspezifischen Hüllen, wie sie von SP Connect oder Quad Lock angeboten werden, die erste Wahl. Ich persönlich setze auf solche Systeme, wenn es auf höchste Zuverlässigkeit ankommt. Sie bieten eine passgenaue Lösung, bei der das Smartphone direkt in eine speziell dafür entwickelte Hülle gesteckt wird, die dann mit einem robusten Mechanismus an der Halterung befestigt wird. Das hat entscheidende Vorteile:
- Passgenauer Sitz: Die Hülle schmiegt sich perfekt an das Smartphone an und bietet optimalen Schutz.
- Höchste Stabilität: Der Verriegelungsmechanismus hält das Smartphone auch bei extremen Erschütterungen bombenfest. Kein Wackeln, kein Verrutschen.
- Schnelle Montage/Demontage: Mit einer Handbewegung ist das Smartphone sicher befestigt oder wieder abgenommen.
- Bessere Vibrationsdämpfung: Viele Systeme integrieren spezielle Dämpfungselemente, die die empfindliche Kamera-Sensorik schützen.
- Wetterfestigkeit: Oft sind diese Hüllen selbst wasserabweisend oder können mit einer zusätzlichen, wasserdichten Überzugshülle kombiniert werden.
Diese Systeme sind zwar in der Anschaffung teurer, aber die Sicherheit und der Komfort, die sie bieten, sind für den sportlichen Einsatz unschlagbar.
Welche Lösung passt zu Ihrem Fahrstil vom City-Pendler bis zum Mountainbiker?
Die Wahl des Systems hängt stark von Ihrem Fahrstil und Ihren individuellen Bedürfnissen ab:
- City-Pendler: Wenn Sie hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und Ihr Smartphone nur gelegentlich für Navigation oder Musik nutzen, reicht oft eine universelle Halterung mit gutem Regenschutz (IPX4) aus. Der Fokus liegt hier auf einfacher Handhabung und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Tourenfahrer/Gravelbiker: Für längere Touren, auch abseits asphaltierter Wege, empfehle ich eine stabile, wasserdichte Halterung mit mindestens IPX6-Schutz und guter Vibrationsdämpfung. Hier kann sowohl eine hochwertige universelle Tasche als auch ein einfaches modulares System eine gute Wahl sein, je nachdem, wie oft Sie das Smartphone abnehmen möchten.
- Mountainbiker/Rennradfahrer: Bei hohen Geschwindigkeiten, starken Erschütterungen und anspruchsvollem Gelände führen modulare Systeme wie SP Connect oder Quad Lock die Nase vorn. Sie bieten die höchste Sicherheit, Stabilität und den besten Schutz vor Vibrationen, was für die Langlebigkeit Ihres Smartphones entscheidend ist.
Die besten wasserdichten Handyhalterungen im Vergleich
Für den Alltagsradler: Modelle, die Komfort und Schutz vereinen
Für den täglichen Gebrauch, den Weg zur Arbeit oder entspannte Wochenendtouren, suchen viele Radfahrer einen guten Kompromiss aus Schutz, einfacher Handhabung und einem fairen Preis. Ich empfehle hier Modelle, die mindestens IPX4-Schutz bieten und sich leicht montieren lassen. Marken wie Lamicall oder Grefay sind populäre und erschwingliche Optionen, die oft eine universelle Passform haben und das Smartphone in einer wasserdichten Tasche aufnehmen. Sie sind meist mit einer transparenten Folie ausgestattet, die die Touchscreen-Bedienung ermöglicht, und lassen sich schnell am Lenker befestigen. Achten Sie auf eine robuste Klemme und eine gute Verarbeitung der Reißverschlüsse, um den Schutz zu gewährleisten.
Für den Sportler: Maximale Stabilität bei Erschütterungen und im Gelände
Wenn Sie regelmäßig auf anspruchsvollen Trails unterwegs sind oder hohe Geschwindigkeiten auf dem Rennrad fahren, brauchen Sie eine Halterung, die Ihr Smartphone unter allen Umständen sicher hält. Hier sind maximale Stabilität, exzellente Vibrationsdämpfung und hohe IP-Schutzklassen (mindestens IPX6) entscheidend. Marken wie SP Connect, Quad Lock oder Topeak (insbesondere die Weatherproof RideCase Serie) sind hier die erste Wahl. Diese Systeme bestehen oft aus einer modellspezifischen Hülle und einer robusten Halterung mit einem sicheren Verriegelungsmechanismus. Sie dämpfen Vibrationen effektiv ab und schützen so die empfindliche Kamera-Sensorik Ihres Smartphones. Die Montage ist meist fest verschraubt und bietet höchste Zuverlässigkeit.
Für den Preisbewussten: Gute Qualität, die das Budget nicht sprengt
Auch mit einem kleineren Budget müssen Sie nicht auf grundlegenden Schutz und sicheren Halt verzichten. Es gibt gute, preisgünstige Optionen, die für den gelegentlichen Gebrauch absolut ausreichend sind. Hier müssen Sie eventuell Kompromisse bei der Materialqualität oder den Zusatzfunktionen eingehen. Beispielsweise sind die verwendeten Kunststoffe möglicherweise nicht ganz so hochwertig oder die Vibrationsdämpfung ist weniger ausgeprägt als bei Premium-Modellen. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Halterung mindestens IPX4-Schutz bietet und einen stabilen Befestigungsmechanismus hat. Lesen Sie hier besonders aufmerksam die Kundenbewertungen, um versteckte Mängel zu vermeiden. Oft finden sich unter den No-Name-Produkten auf großen Online-Marktplätzen durchaus solide Optionen, wenn man genau hinsieht.
Montage leicht gemacht: So befestigen Sie Ihre Halterung sicher
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die gängigsten Klemm- und Schraubsysteme
Die korrekte Montage ist entscheidend für die Sicherheit Ihres Smartphones. Hier eine allgemeine Anleitung, die für die meisten Klemm- und Schraubsysteme gilt:
- Montageort wählen: Suchen Sie eine freie Stelle am Lenker oder Vorbau, die eine gute Sicht auf das Display ermöglicht und die Bedienung nicht behindert. Achten Sie darauf, dass keine Kabel oder Bremsleitungen im Weg sind.
- Klemme vorbereiten: Öffnen Sie die Klemme der Halterung. Viele Modelle werden mit Gummi- oder Silikoneinlagen geliefert. Legen Sie diese um den Lenker oder Vorbau, um Kratzer zu vermeiden und den Halt zu verbessern.
- Halterung anbringen: Setzen Sie die Klemme um den Lenker/Vorbau und führen Sie die Schrauben durch die vorgesehenen Öffnungen.
- Festziehen der Schrauben: Ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig und fest an. Verwenden Sie dazu das passende Werkzeug (meist ein Inbusschlüssel). Achten Sie darauf, die Schrauben nicht zu überdrehen, um das Material nicht zu beschädigen. Die Halterung sollte fest sitzen und sich nicht mehr verdrehen lassen.
- Ausrichten und Fixieren: Richten Sie die Halterung so aus, dass das Smartphone später optimal im Blickfeld liegt. Viele Halterungen haben ein Kugelgelenk, das eine flexible Ausrichtung ermöglicht. Fixieren Sie die Position, falls vorhanden, mit einer Kontermutter oder einem Feststellring.
- Smartphone einsetzen: Setzen Sie Ihr Smartphone in die Halterung ein und prüfen Sie den festen Sitz. Bei modularen Systemen verriegeln Sie das Smartphone mit dem entsprechenden Mechanismus.
Die häufigsten Montagefehler und wie Sie diese mühelos vermeiden
Auch ich habe in meiner Anfangszeit den einen oder anderen Fehler gemacht. Hier sind die häufigsten, die Sie vermeiden sollten:
- Zu festes Anziehen der Schrauben: Dies kann den Lenker oder Vorbau beschädigen, besonders wenn er aus Carbon ist. Ziehen Sie die Schrauben fest, aber mit Gefühl.
- Falsche Positionierung: Wenn die Halterung zu weit außen oder innen sitzt, kann das die Bedienung erschweren oder die Sicht auf den Verkehr beeinträchtigen. Nehmen Sie sich Zeit für die optimale Ausrichtung.
- Fehlende Gummieinlagen: Ohne Gummieinlagen kann die Halterung verrutschen und Kratzer am Lenker verursachen. Nutzen Sie immer die mitgelieferten Einlagen.
- Nicht alle Schrauben festgezogen: Prüfen Sie nach der Montage, ob wirklich alle Schrauben fest sitzen, auch die am Kugelgelenk. Eine lockere Halterung ist eine Gefahr für Ihr Smartphone.
- Ignorieren der Herstelleranleitung: Jede Halterung hat ihre Eigenheiten. Werfen Sie immer einen Blick in die Anleitung, um spezifische Hinweise zur Montage zu beachten.
Mehr als nur eine Halterung: Praktische Zusatzfunktionen
360-Grad-Rotation: Der schnelle Wechsel zwischen Hoch- und Querformat
Eine Funktion, die ich persönlich sehr schätze und die den Komfort enorm erhöht, ist die 360-Grad-Rotationsmöglichkeit. Sie erlaubt es Ihnen, Ihr Smartphone blitzschnell vom Hoch- ins Querformat und umgekehrt zu drehen, ohne es aus der Halterung nehmen zu müssen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie zwischen verschiedenen Apps wechseln: Für die Navigation ist oft das Querformat ideal, um mehr von der Karte zu sehen, während für das Ablesen von Fitnessdaten oder Nachrichten das Hochformat besser geeignet sein kann. Diese Flexibilität sorgt für eine optimale Anpassung an jede Situation während der Fahrt.
Vibrationsdämpfung: Schutz für die empfindliche Kamera-Sensorik Ihres Handys
Moderne Smartphones, insbesondere deren Kameras, sind hochkomplexe und empfindliche Geräte. Viele verfügen über einen optischen Bildstabilisator (OIS), der durch ständige, starke Vibrationen auf dem Fahrrad dauerhaft beschädigt werden kann. Ich habe schon von Fällen gehört, in denen die Kamera nach intensiver Nutzung auf dem Mountainbike nicht mehr richtig fokussierte. Eine gute Handyhalterung sollte daher eine effektive Vibrationsdämpfung integriert haben. Dies geschieht oft durch spezielle Gummielemente oder eine entkoppelte Konstruktion, die die Erschütterungen vom Fahrradrahmen absorbiert, bevor sie das Smartphone erreichen. Dies ist eine wichtige Investition in die Langlebigkeit Ihrer Smartphone-Kamera.
Platz für mehr: Modelle mit integriertem Stauraum für Schlüssel und Powerbank
Einige Handyhalterungen bieten mehr als nur Platz für Ihr Smartphone. Besonders universelle Rahmentaschen sind oft so konzipiert, dass sie zusätzlichen Stauraum integrieren. Das ist unglaublich praktisch, denn so können Sie kleine, wichtige Gegenstände wie Ihren Hausschlüssel, etwas Kleingeld, Ihre EC-Karte oder sogar eine kleine Powerbank direkt am Fahrrad verstauen. Ich finde es sehr angenehm, nicht immer eine extra Tasche oder den Rucksack mitnehmen zu müssen, wenn ich nur eine kurze Tour mache. Achten Sie darauf, dass dieser Stauraum ebenfalls wasserdicht ist und die Gegenstände sicher verstaut werden können, ohne zu klappern oder das Smartphone zu beschädigen.
Fazit: So finden Sie Ihre perfekte wasserdichte Handyhalterung
Checkliste: Die 5 wichtigsten Fragen vor dem Kauf
Bevor Sie sich für eine wasserdichte Handyhalterung entscheiden, stellen Sie sich diese fünf Fragen. Sie helfen Ihnen, die perfekte Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen:
- Welche IP-Schutzklasse benötige ich wirklich? (Mindestens IPX4, idealerweise IPX6 für die meisten Radfahrer, IPX7/IPX8 für extreme Bedingungen.)
- Welches Befestigungssystem passt zu meinem Fahrrad und Fahrstil? (Universelle Klemme für Gelegenheitsfahrer, modulare Systeme für Sportler.)
- Wie wichtig ist mir die Bedienbarkeit des Touchscreens durch die Schutzfolie? (Achten Sie auf hochwertige TPU-Folien für optimale Reaktionsfähigkeit.)
- Welche Zusatzfunktionen sind mir wichtig? (360-Grad-Rotation, Vibrationsdämpfung, integrierter Stauraum.)
- Welches Budget habe ich zur Verfügung und welches Smartphone-Modell besitze ich? (Kompatibilität und Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen.)
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Unsere finale Empfehlung für den besten Allrounder
Für die meisten Radfahrer, die eine zuverlässige und vielseitige Lösung suchen, empfehle ich einen Allrounder mit IPX6-Schutz, einem stabilen Klemm- oder modularen System und einer guten Vibrationsdämpfung. Ein solcher Allrounder bietet ausreichend Schutz bei starkem Regen und Spritzwasser, hält das Smartphone auch auf holprigen Wegen sicher und schützt die empfindliche Kamera. Achten Sie auf eine einfache Montage und Demontage sowie eine gute Bedienbarkeit des Touchscreens. Ein solches Modell mag nicht das günstigste sein, aber es bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und wird Ihnen lange Freude bereiten, ohne dass Sie Kompromisse bei der Sicherheit oder Funktionalität eingehen müssen.
